No. 4, El cristo de la concordia, la laguna alalay y los bomberos

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Treppe zum Cristo

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Ausblick über Cochabamba, Quillacollo,…

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El cristo de la concordia

Einer unserer ersten Ausflüge führte uns auf angenehme 2,840m zum Wahrzeichen von Cochabamba. Sollte so mancher beim Anblick des „cristo de la concordia“ an Rio de Janeiro denkt, so ist dies durchaus nachvollziehbar, da sich die beiden Statuen nur unmerklich unterscheiden. Auch wenn man sich hier sicher ist, dass der Cristo in Cochabamba natürlich größer sei. Wer weiß… Auf jeden Fall die Mühe wert, die man sich macht, sollte man nicht die Seilbahn nutzen sondern die 270 Höhenmeter zu Fuß zurücklegen.

Nach ein/zwei Verschnaufpausen und viel Flüssigkeitsverlust aufgrund des brutalst brennenden Planeten hier lässt sich dann jedoch eine gigantische Aussicht auf ganz Cochabamba und Umgebung genießen. Genialer 360° Blick und erst jetzt wird einem so richtig bewusst, wie riesig und bewohnt das Cochabambatal ist. Soweit das Auge reicht Häuser, Siedlungen und alles umgeben von den beeindruckenden Anden. Die Krönung des Ganzen ist natürlich, dass der Cristo innen bis zu den Armen begehbar ist und sich so noch einmal die Aussicht upgraden lässt.

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Blick aus dem linken Arm: Cochabamba, Laguna alalaya

 

 

Von Oben lässt sich bereits auch ein Blick auf die „laguna alalay“, einen großen, sagen wir See, in Cochabamba werfen. Dieser begründet auch noch heute die Namensgebung Cochabambas; Cochabamba ist Quechua und heißt so viel wie See-Ebene. Wer da, durchaus nachvollziehbar, Lust auf baden bekommt, hat die Laguna noch nicht aus nächster Nähe gesehen, mal abgesehen von der 100% Sonnenbrandgarantie, aber das schaffen wir auch ohne Baden. Genau betrachtet ist die Laguna ein stark veralgter und vermüllter Tümpel, der jedoch trotzdem seinen Charme mit den Inseln und Enten hat. Es wäre auch durchaus unsinnig die Laguna badetauglich zu machen, da hier nur die Wenigsten schwimmen können.

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Laguna alalaya mit Randgebiet von Cochabamba

 

 

 

 

Auf jeden Fall einen Abstecher wert!
Vor allem, da sich direkt daneben die erschreckend kleine hauptberufliche Feuerwehr stationiert hat. Den Großteil des Feuerwehrdienstes erledigen auch hier freiwillige Feuerwehren, zu denen ich jedoch noch nicht durchgedrungen bin, noch nicht!

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ausgemusterte Fahrzeuge

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Feuerwache “Bomberos de Cochabamba”